Nachruf auf Roland Ogorzelski

„Abmeldung vom Clubgeschehen eines wunderbaren Menschen und Freundes“ so erreichte uns eine Nachricht und treffender hätte man es nicht sagen können:

Der Deutsche Club für Leonbergerhunde trauert um
Roland Ogorzelski
der am 28.9.2020 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.

Der Verein verliert in ihm ein langjähriges und engagiertes Mitglied in Diensten des Clubs. Aufgrund seines Engagements wurde ihm in 1987 die Ehrennadel in Gold verliehen. Den meisten von uns wird er wohl als Richter unserer wunderbaren Rasse in Erinnerung bleiben. Richten, im Sinne von bewerten, die positiven Eigenschaften eines jeden Hundes aufzuzeigen, den er beurteilte, zeichnete sein Handeln aus.

Wir werden seiner stets in Ehren gedenken.

Seiner Ehefrau und seinen Angehörigen sprechen wir unsere Anteilnahme aus.

Deutscher Club für Leonbergerhunde e.V.

Die Vorstandschaft DCLH

Änderung beim Zuchtbuchamt

Frau Andrea Paßen führt ab sofort das Zuchtbuchamt des DCLH kommissarisch
da Frau Holsten mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern zurück getreten ist.

Schicken Sie bitte die Unterlagen, die das Zuchtbuchamt betreffen an :

Andrea Paßen
Nieper Straße 76
47506 Neukirchen-Vluyn

Fon: 02845 - 2979963
Mobil: 0163-2890498
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Vorstand DCLH bedankt sich bei Frau Paßen für die spontane Hilfsbereitschaft dieses anspruchsvolle Amt zu übernehmen.

Körungen 2020

Die Körung Bremen kann leider aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden, jedoch hoffen wir, dass die nachfolgenden Körungen ab der Körung in Thüringen wieder stattfinden können.

Änderungen zunächst gültig bis 31.12.2020 :

  1.  Körungen die 2020 ablaufen verlängern sich um ein Jahr
  2. Es reichen 2 Ausstellungsbewertungen mit SG / V, ersatzweise kann auch eine JHB ohne zuchtausschließende Fehler eine Austellungsbewertung ersetzen
  3. Liegt nur ein Ergebnis vor, kann die Körung gemeldet werden, ist aber erst nach Nachreichen eines weiteren SG / V gültig.
  4. Die Teilnehmerzahl ist pro Tag auf 15 zu begrenzen, ohne zusätzliche Begleitpersonen,auf die große Gruppe kann verzichtet werden, ansonsten ist die Körung wie in der Körordnung beschrieben durchzuführen.

Je nach Anordnung der Bundesregierung bzw. der Länder ist Mundschutzpflicht Vorschrift und die notwenigen Mindestabstände für Personen sind einzuhalten. Für die Durchsetzung der Vorschriften ist die ausrichtende Landesgruppe verantwortlich.

SARS-CoV-2

Ein Virus beeinträchtigt unser aller Freiheit gewohntes Denken in ungeahnter Weise!

Zur Verinnerlichung noch einmal die Veröffentlichung über die Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, auszugsweise,die uns alle angeht:

„Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.

„Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.“

Unter diesem Aspekt sollte jeder Züchter gewissenhaft abwägen, ob er einen Deckakt, eine Welpenaufzucht, eine Welpenabgabe in dieser Zeit, die doch sehr von gravierenden Einschränkungen unserer Lebensweise geprägt ist,verantworten kann.

Deckakt, Welpenaufzucht und Welpenabgabe bringen im Allgemeinen sehr viele zwischenmenschliche Kontakte mit sich, die es derzeit doch zu vermeiden gilt Bei eigener Erkrankung oder Quarantäne ist die Versorgung der erwachsenen Hunde und insbesondere der Welpen/Mutterhündin nur schwerlich möglich. Gleiches gilt, sollte der vertraute/diensthabende Tierarzt nicht verfügbar sein. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind derzeit nicht absehbar, wodurch leider auch das Hobby Hund betroffen sein wird und dieAnschaffung eines neuen Welpen mehr als sonst überdacht werden wird. Welpen, die aufgrund nicht erlaubter Abgabemöglichkeiten bei Ausgangssperren oder aufgrund fehlender seriöser Nachfrage beim Züchter verbleiben müssen, kosten. Geld, Zeit und Nerven! Weitere Impfungen werden fällig,Wurmkuren und Futter. Die Möglichkeiten adäquater Sozialisation sind aufgrund der Kontaktbegrenzungen ebenfalls drastisch eingeschränkt.

Verantwortungsvolles Handeln ist gefordert von uns allen für unsere Gesellschaft und für uns selbst, damit wir einer unserer wichtigsten Aufgaben gerecht werden können:

- die immerwährende Fürsorge für unsere Hunde -

Dem sind wir verpflichtet.

In diesem Sinn „Bleiben Sie gesund!“

Ihr Vorstand DCLH

Hinweis für die neue LPN1, LPN2 und LEMP Regelung

Wie auf der JHV beschloßen, müssen in Zukunft für die Zucht vorgesehenen Hunde LPN1,2 und LEMP frei getesteter Elterntiere KEINEN EIGENEN Test mehr vorweisen. Hunde bei denen ein Elternteil LPN1 oder LEMP Träger ist, müssen nach wie vor in DIESEM Punkt einen EIGENEN Test vorlegen.

Die DNA allein ist nicht beweisend für die Richtigkeit der vorliegenden Abstammung, daher muss anstelle des LPN/LEMP Testes ein Abstammungsnachweis vorliegen. Dazu müssen die DNA Profile beider Eltern sowie die DNA des Nachkommens zu einem zertifizierten Labor geschickt und ausgewertet werden.